Ich persönlich bin mit Tupperware groß geworden. Zu meiner Kinderheit gab es Plasikbehälter in der Menge, wie sie heute auf dem Markt ist, noch gar nicht. Da war Tupperware einer der Vorreiter. Und so hat auch meine Mutter sicher die ein oder andere Tupperparty mitgemacht und die Familie mit allerhand Behältern eingedeckt. Nur war das auch immer gut und gesund? Jahre später kommt oftmals die Frage auf, ob Tupperware BPA frei ist?

Und die Frage kann man nur mit einem klaren Jein beantworten. Warum nur ein Jein?

tupperware-bpa-frei

Fast normal im Haushalt – Lebensmitteln in Plasikbehältern

In dem Haushalt meiner Mutter befindet sich noch sehr viel Tupperware von früher. Und auch in meinem Haushalt befindet sich einiges von Tupperware. Der große Vorteil ist die Langlebigkeit dieser Produkte. So fragte ich jüngst meine Freundin, ob sie mir sagen könne, aus welchem Jahr denn diese Tupperware Verpackung ist. Daraufhin wurde es erst mal still und wir überlegten.

Wir selber haben uns nie Tupperware Produkte gekauft, da es bislang nicht im Handel zu kaufen war, sondern stets über die sogenannten Tupperpartys erworben werden musste. (Stand 2019 hat sich dies aber wohl geändert). Wir haben die Behälter also „geerbt“. Und diese sind sicher älter als 10 Jahre. Warum ist das so wichtig?

Tupperware schreibt auf ihrer Seite folgendes:

„Seit dem Jahr 2013 sind alle in Deutschland von Tupperware verkauften Produkte BPA-frei“.Tupperware

Und verkauft dies sogar, als wäre es was ganz besonderes: „ Toll für alle: Die Produkte erhielten dadurch sogar einen noch höheren Nutzwert.“

Tja, und was mache ich oder meine Eltern nun mit dem Giftmüll, welcher seit Jahren mit unseren Lebensmitteln in Kontakt gekommen sind? Schönen Dank auch Tupperware, dass ich meine BPA verseuchte Brotdose mein halbes Leben lang mit zur Schule geschleppt habe. Die gesundheitlichen Konsequenzen daraus sind mir noch nicht bekannt. Gesund war es aber im Rückblick sicher nicht.

Was mich außerdem ärgert, ist dieses Markeing-bla-bla. Wenn die Produkte jetzt einen höheren Nutzwert haben – was mache ich dann mit den alten Produkten? Warum nimmt Tupperware diese nicht zurück? Wahrscheinlich zu viel verlangt für ein wirtschaftlich denkendes Unternehmen. Ich habe jedenfalls das Vertrauen verloren.

Und bedenkt auch beim Kauf solcher Produkte: Es handelt sich weiterhin um Plastik. Ein Produkt, was in der Natur sehr schwer bis gar nicht abgebaut wird. Zudem können sich beim Gebrauch von Plasikprodukte auch Mikroplastik aus den Behältern lösen. Dies findet dann den direkten Weg in unserem Körper – oder wie oben erwähnt, gelangt es in die Natur und somit auch in unseren Lebensmittelkreislauf. Steigt um auf Alternative Produkte, wie z.B. Glas, Holz oder Edelstahl.

Weitere Informationen zum Thema BPA findet ihr auf der Startseite.

Kategorien: Blog